Reflexionen › Resonanz

 Resonanz

Was genau hat Resonanz mit Beziehungen zu tun?

Wir stellen uns unbewusst jeden Tag auf das ein, was wir empfangen möchten.

Alle unsere Meinungen, Standpunkte, Überzeugungen und Entscheidungen sind Schalter, die unsere Wahrnehmungen entscheidend beeinflussen. Wir sehen, was wir sehen wollen, wir hören, was wir hören wollen. Wir haben uns als Empfänger auf eine bestimmte Frequenz eingestellt. Alles andere ist in diesem Moment für das Gehirn nicht so wichtig.

Jedes Mal, wenn wir uns entscheiden, stellen wir uns somit auf etwas ein. Unser Verstand, der sich durch unsere Erfahrungen und die daraus gewonnenen Überzeugung definiert, will um jeden Preis überleben. Er will Recht haben und behalten. Deshalb sucht er nach Bestätigungen auch in den Überzeugungen, die durch schmerzhafte Erfahrungen entstanden sind.

Beispiel:

Scheidung eines Ehepaares. Der Mann glaubt, ihm wurde Schlimmes angetan, er sieht nur mehr die Verletzung und projiziert diese Haltung auf seine Einstellung gegenüber vielen Frauen. „Ach, alle Frauen sind gleich, ich vertraue keiner mehr….“ Das zieht sich durch sein ganzes Leben – vorausgesetzt ihm wird es bewusst und er löst es.

Das Resonanzprinzip:
Kranke Menschen ziehen Kranke an, Erfolglose ziehen Erfolglose an, ….

Warum zum Beispiel gelingt es vielen Menschen nie eine erfüllte Beziehung zu erleben? Weil vielen nicht bewusst ist, dass sie sich nicht in jemanden verlieben weil sie ihn lieben, sondern weil sie ihn brauchen. Ähnliche Ängste haben die beiden zusammengeführt und führen sie auch wieder auseinander. 

Beispielsweise die Angst, nicht geliebt zu werden, nicht gut genug zu sein: Die daraus entstandene Sehnsucht nach Liebe führt zu einer Art Blindheit, in der man die Angst des anderen genauso wie die eigene übersieht.

Die Angst zwingt jeden, den Partner in einem falschen Licht zu sehen. Dies wird zusätzlich durch den Zwang geschürt, dass man sich so gibt, wie der andere es sich wünscht, damit man seine Liebe erhält.

Irgendwann bricht diese „heile Welt“ in sich zusammen und man muss sich erneut mit seinen Gefühlen der Ohnmacht, des Nicht-Geliebt-Werdens und des Nicht-Gut-Genug-Seins beschäftigen. In einem solchen Prozess verlieren wir oft unsere Lebensenergie.

Deshalb ist es wichtig zu beobachten, wann wir selbst oder wann andere aus einer Angst heraus handeln. Umso bewusster ich (mir) bin umso leichter geht es. Durch jedes Mal Bewusstwerden löst sich etwas und es wird leichter.

Selbstverständlich gilt das Resonanzprinzip auch für positive Schwingungen:
Erfolgreiche ziehen Erfolgreiche an, Glückliche ziehen Glückliche an, Liebevolle umgeben sich mit Liebevollen.

Lernen wir also, uns durch bewusstes Denken, Entscheiden und Handeln mit den Energien zu verbinden, die wir ausstrahlen möchten und senden sie an die Empfänger, die auf dem selben Level schwingen.