Reflexionen › Loslassen, Annehmen

Das alte Jahr ist vorüber und das neue ist da, …

… oft hat man Vorsätze fürs neue Jahr, man will aufhören zu rauchen, abnehmen und auch einiges ändern aber kann man das? Oft sind es eingefahrene Muster die uns hindern. Man denkt das geht nicht, es steht viel zu viel auf dem Spiel.

… oft hört man, man soll das Alte loslassen; aber wie geht das Loslassen?

Lass deine Eltern los, lass deine Kinder los, lass deine Gefühle los, lass deine Freunde los, lass das Erlebte los; tja, wie oft hab ich das schön gehört.

Loslassen begleitet uns ein Leben lang und jeder von uns ist betroffen und wir haben Angst davor.

Denn was kann passieren wenn ich das „Alte“ loslasse, wird die Freundin nicht mehr da sein? Wird mich mein Chef kündigen? Wird meine Familie schlecht denken über mich? Werde ich verstanden, wenn ich mich von meinen Mann trenne? Ist es gut, wenn ich auf mein Herz höre? Bin ich dann alleine? Bin ich dann anders? Wer bin ich dann?

Ja, es kann passieren, dass all das geschieht. Aber was bedeutet es für mich – geht es mir dann schlecht oder gut? Soll ich es den anderen Recht machen oder soll es mir gut gehen? Was bin ich mir selbst Wert?

Loslassen kann ich auf verschiedenste Weise, auch auf verschiedenster Ebene körperlich, energetisch, psychisch, emotional, familiendynamisch… .

Auf der körperliche Ebene wird z.b. durch eine Darmreinigung losgelassen. Im Darm sitzt das emotionale Hirn: die Gefühle, alte Muster – durch die Entleerung wird einiges losgelassen. Mehr dazu auf www.baerbel-heitkamp.de „Leicht und Frei“. Da ich die Kur selbst schon 4x gemacht habe, finde ich sie sehr empfehlenswert.

Auf den anderen Ebenen gibt es viele verschiedene Rituale; z.b. kann ich alte Glaubenssätze verbrennen. In der Meditation finde ich Ruhe und die Erkenntnis, was ich für mich in der Zukunft will. In der Kinesiologie darf ich auch die Bindung zu meinen Eltern loslassen, festgefahrene Muster dürfen sich verabschieden. Gefühle, die ich richtig zuordnen kann, sollten im bewussten Zustand besser erklärbar sein, durch den bewussten Umgang mit mir und meinem Tun wird das Alte leichter und das Neue willkommener.

Wenn man Loslassen kann, heißt das noch immer nicht, dass sich etwas ändert. Man sollte schon offen für das Neue sein und das annehmen, was geschieht. Da wo ich mein Ziel hinrichte, dort kommt auch das Neue auf mich zu, dort kann ich annehmen, was kommen kann.

Es gibt viele Hilfen die man nutzen kann. Jedoch sind es nur wir selbst, die etwas ändern können: wenn ich es wirklich will, dann kann ich Berge versetzen.

Loslassen und Annehmen – zwei Wörter die mich in meinem Leben begleitet haben und begleiten werden